BLUTSPENDE UND CORONAVIRUS

Sie spenden Blut und Sie haben Fragen zu dem Coronavirus und den zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen? Nachstehend beantworten wir diese.

DIE BLUTSPENDEAKTIONEN SIND SICHER

Wir sorgen für die Einrichtung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen (siehe Frage 2). Kommen Sie weiterhin zum Blutspenden, denn das ist nötig!

ICH WAR MIT DEM COVID-19 INFIZIERT

Sie können unter bestimmten Bedingungen spenden (siehe Frage „Darf ich spenden, wenn ich mit dem Coronavirus infiziert war?“).

ERFOLGT BEI MIR EIN NACHWEIS?

Wir führen keinen Nachweis des Coronavirus durch. Es gibt keinen bekannten Fall der Übertragung einer Atemwegserkrankung über das Blut. Wir nehmen jedoch an einem Programm teil, dessen Ziel es ist, die Ausbreitung der Krankheit in der Bevölkerung zu bewerten (siehe weiter unten).

Rote oder orange zonen

Warten sie 17 Tage lang nach der Rückkehr von einem Aufenthalt (mindestens 48 Stunden) in einer als „rot“ oder „orange“ ausgewiesenen Zone. Die Liste der roten und orangen Zonen ist auf der Website für Auswärtige Angelegenheiten verfügbar und wird täglich aktualisiert: https://diplomatie.belgium.be/de

  • Auf was muss ich achten, bevor ich zur Blutspendeaktion komme?

     

    Neben den üblichen Gegenanzeigen kommen neue coronavirusspezifische Gegenanzeigen zur Anwendung.

    Kommen Sie nicht zur Blutspendeaktion/Blutspendezentrum und warten sie 17 Tage lang, wenn: 

    •    Sie haben:
    -     1 Hauptsymptome: Husten; Atembeschwerden; Brustschmerzen; Verlust des Geschmacks- und/oder Geruchssinns; Fieber; 
    -     2 der folgenden geringfügigen Symptome: Muskelschmerzen; Müdigkeit; Schnupfen; Halsschmerzen; Kopfschmerzen; akute Durchfall; Appetitlosigkeit.

    •    Wenn Sie einen engen Kontakt zu einem bestätigten Fall von Covid-19 hatten : Kontact von mindestens 15 Minuten ohne die Distanzierung von 1.5 M eingehalten zu haben und ohne Maske. 

    •    Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden. Die Wartezeit von 17 Tagen beginnt nach dem Ende der Symptome und/oder der Behandlung. Falls Ihr Test einen positiven, aber ohne Symptome verlaufenden Erkrankungsverlauf ergeben hat, beginnt die Frist von 17 Tagen ab dem Testdatum.

    •    Nach der Rückkehr von einem Aufenthalt (mindestens 48 Stunden) in einer als „rot“ oder „orange“ ausgewiesenen Zone. Die Liste der roten und orangen Zonen ist auf der Website für Auswärtige Angelegenheiten verfügbar und wird täglich aktualisiert: https://diplomatie.belgium.be/de

  • Ich habe eine Einladung für meine übliche Blutspendeaktion erhalten. Findet sie statt?

     

    Wenn Sie normalerweise in einem ortsfesten Spendezentrum spenden, ist gegenwärtig die Vereinbarung eines Termins erforderlich (hier).
    Wenn Sie normalerweise bei einer Blutspendeaktion spenden, ist die Vereinbarung eines Termins größtenteils nicht erforderlich  (außer bei anderslautender Angabe): Begeben Sie sich zwanglos an den Ort der Blutspendeaktion. Es wird jedoch wärmstens empfohlen, in unserer Agenda zu überprüfen, ob unsere Blutspendeaktion aufrechterhalten bleibt.


     

  • Sind die Blutspendeaktionen sicher?

     

    Ja. Zusätzlich zu den in unseren üblichen Verfahren enthaltenen Hygienemaßnahmen haben wir zusätzliche spezifische Vorkehrungen eingeführt, vor allem Folgendes: 

    -    das räumliche Abstandhalten von mindestens 1,5 m
    -    die Desinfektion von kleinen Ausrüstungsteilen und Oberflächen (Tische, Türgriffe usw.)
    -    das für alle anwesenden Personen vorgeschriebene Waschen der Hände
    -    die Masken- und Handschuhpflicht für das Personal
    -    das Tragen einer Maske ist Pflicht

    Außerhalb der Blutspendezentren erinnern Plakate an diese Grundsätze und informieren die Personen mit einem Übertragungsrisiko daran, nicht in den Innenraum einzutreten.

     

  • Muss ich eine Maske tragen?

     

    Ja. Um einen höchstmöglichen Gesundheitsschutz für die Spender/-innen und das Personal sicherzustellen, ist das Tragen von Masken zwingend erforderlich
    Benutzen Sie vorzugsweise Ihre persönliche Maske. Wenn Sie keine haben, werden wir Ihnen eine Einwegmaske zur Verfügung stellen. 
    Vergessen Sie nicht die räumlichen Abstände zu Mitmenschen einzuhalten und die Verhaltenshinweisen, z. B. hinsichtlich der Handhygiene, anzuwenden. 
    Diese Maßnahmen bleiben ein vorrangiger Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Pandemie.
     

     

  • Ich glaube, angesichts des Coronavirus einem höheren Risiko von Komplikationen ausgesetzt zu sein. Darf ich zum Blutspenden kommen?

     

    Wenn Sie glauben, angesichts des Coronavirus anfälliger zu sein (Alter von über 65 Jahren, chronische Atemprobleme, Asthma usw.), sollten Sie die nationalen Empfehlungen befolgen, d. h. während der Ausgangssperre zu Hause bleiben. Deshalb raten wir Ihnen nicht, gegenwärtig zur Blutspendeaktion zu kommen.  

     

  • Erfolgt bei mir ein Nachweis für den Coronavirus?

     

    Nein. Wir führen keinen Nachweis des Coronavirus durch. Es gibt keinen bekannten Fall der Übertragung einer Atemwegserkrankung über das Blut. 
    Wir führen keine Tests durch Abstrich zum Nachweis durch.

     

  • Darf ich spenden, wenn ich mit dem Coronavirus infiziert war?

     

    Ja, aber erst 17 Tage nach dem Verschwinden aller Symptome und/oder dem Ende der Behandlung. Falls Ihr Test einen positiven, aber ohne Symptome verlaufenden Erkrankungsverlauf ergeben hat, beginnt die Frist von 17 Tagen ab dem Testdatum.

     

  • Ich habe gehört, dass Sie Plasmaspender für eine Therapie gegen den Coronavirus suchen. Wie kann ich helfen?

     

    Das mit Antikörpern angereicherte Plasma der vom COVID genesenen Patienten könnte eine interessante therapeutische Alternative für die Behandlung von Patienten darstellen, die noch immer gegen die Krankheit kämpfen, aber diese Möglichkeit ist noch Gegenstand von Studien.
    Genau dieser Kontext war der Anlass, dass das Belgische Rote Kreuz begonnen hat, in Zusammenarbeit mit mehreren Krankenhäusern, bei vom COVID genesenen Spendern Plasma zu entnehmen. In einer ersten Phase nehmen wir in dieses Projekt nur die Spender auf, die von diesen Krankenhäusern direkt zu uns geschickt werden und über eine Bescheinigung verfügen, die vom Arzt, der sie betreut hat, ausgefüllt wurde und die wesentlichen Informationen zum Qualifizieren der Spende mitteilt.
    Alle anderen Spender, ggf. frühere COVID-Infizierte, sind selbstverständlich aufgefordert, weiterhin zu spenden. Sie können bloß gegenwärtig nicht in das Projekt aufgenommen werden.

     

  • Ich habe vor weniger als einer Woche Blut, Plasma oder Blutplättchen gespendet und es geht mir nicht gut. Was kann ich tun?

     

    Wenn Sie irgendein Symptom (sogar wenn es nicht mit dem COVID-19 im Zusammenhang steht) bemerken bzw. wenn Sie eine Information dem Arzt nicht mitgeteilt haben (oder dies vergessen haben), rufen Sie sofort die Telefonnummer „Nachspende-Info“ an, die Sie bei der Blutspendeaktion erhalten haben. Der angerufene, diensthabende Arzt kann die Situation bewerten, Sie beraten und den Blutbeutel vernichten lassen, falls sich dies als notwendig erweisen sollte.

     

  • Ich kann kein Blut spenden, aber ich möchte die Rotkreuz-Teams unterstützen. Wie kann ich dies bewerkstelligen?

     

    Sie können Freiwilliger des Roten Kreuzes werden.
    Auf die moralische Unterstützung kommt es ebenso an! Senden Sie uns Ihre Nachrichten, Zeichnungen, Fotos oder Videos an die Adresse info@croix-rouge.be und wir leiten sie an unser Personal weiter. Wir veröffentlichen bestimmte Nachrichten mit Ihrer Genehmigung auf unserer Facebook-Seite, um auch andere Arten der Unterstützung zu fördern. 

     

  • Ich habe andere Fragen, die nicht auf dieser Seite aufgeführt sind.

     

    Sie können uns unter 0800 92 245 von Montag bis Freitag, von 08.30 bis 16.30 Uhr, anrufen sowie uns unter info@croix-rouge.be oder mithilfe unserer Facebook-Seite.

     

     

Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf

Ein Dankeschön an alle Spender/-innen und an das gesamte SFS-Personal für die derzeitigen Anstrengungen!

Der Blutspendedienst wird mit Sciensano zum Erstellen einer Kartierung über die Ausbreitung der Epidemie des COVID-19 innerhalb der Bevölkerung zusammenarbeiten. 
Weitere Informationen in diesem Artikel.