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Die Blutplättchen-Spende

Blutplättchen sind nützlich für Transplantationspatienten, Krebspatienten oder Patienten mit Blutkrankheiten wie Leukämie. Sie werden häufig nach einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie übertragen.

Was sind Blutplättchen?


Blutplättchen („Thrombozyten“) werden im Knochenmark produziert und spielen bei der Verhinderung oder dem Stoppen von Blutungen eine wichtige Rolle. Sie agglutinieren, bilden ein Gerinnsel und ermöglichen das Stoppen der Blutungen.

Warum Blutplättchen spenden?


Die Blutplättchen lassen sich durch eine Vollblutspende oder durch Zellapherese erhalten. Der Vorteil der Zellapherese besteht darin, dass man anhand von ihr mit einer Spende so viele Blutplättchen bekommen kann wie ansonsten mit 5 bis 10 Blutspenden.

Nach der Entnahme werden die Blutplättchen, unter ständigem Rühren, bei einer Temperatur von 20-24 °C aufbewahrt. Ihre Aufbewahrungszeit beträgt 5 Tage. Deshalb ist es nicht möglich, große Vorräte anzulegen. Es ist somit unerlässlich täglich über ausreichend Entnahmen zu verfügen, um die Patienten versorgen und den Bedarf der Krankenhäuser decken zu können.

Wem nutzen die Blutplättchen?

TRANSPLANTATIONSPATIENTEN

Die Transfusion von Blutplättchen ist für die Transplantationspatienten lebenswichtig.

KREBSPATIENTEN

Die Chemotherapiebehandlungen sind starke Behandlungen, die zur gleichen Zeit die Zerstörung der Krebszellen und die vorübergehende Zerstörung der Knochenmarkzellen zur Folge haben. Daher kann der menschliche Organismus die Blutzellen nicht mehr alleine erneuern. Um diese toxischen Wirkungen zu mildern, greift man auf Transfusionen von Blutplättchen und roten Blutkörperchen zurück, um die Zellen aus dem Knochenmark erneut zu bilden.

PATIENTEN MIT HÄMATOLOGISCHEN KRANKHEITEN

Diese Krankheiten befallen das Knochenmark und wirken sich auf die Produktion der Blutzellen aus. Die an diesen Krankheiten leidenden Patienten brauchen regelmäßige Transfusionen und, je nach vorliegendem Fall, eine große Menge an roten Blutkörperchen, Blutplättchen oder Plasma. 

Wissen Sie, dass diese Personen auch, in bestimmten Fällen, Spenden von hämatopoetischen Stammzellen benötigen?

Wie läuft die Blutplättchenspende ab?


Prinzip: Das dem Spender entnommene Blut wird kontinuierlich in eine Apheresemaschine geleitet, die die Blutplättchen und etwas Plasma einbehält und es gestattet, die anderen Blutbestandteile zurückzugeben. Auf diese Weise kann eine größere Menge an Blutplättchen entnommen werden.

Dauer der Spende

Man muss mit ungefähr 2 Stunden rechnen, wobei das ärztliche Gespräch und die Zwischenverpflegung sowie die Ruhezeit am Ende der Spende enthalten ist.

Häufigkeit

Das Gesetz erlaubt die Blutplättchenspende alle 2 Wochen und höchstens 24 Mal pro Jahr (365 Tage). Das Rote Kreuz empfiehlt jedoch einen Zeitraum von 1 Monat zwischen 2 Spenden.

Nach Terminvereinbarung

Diese Technik erfordert eine spezifische Ausrüstung. Sie wird somit nur nach Terminvereinbarung in unseren ortsfesten Entnahmestätten durchgeführt.

Die Spende ist ein verantwortungsbewusster, freiwilliger, nur kostendeckender und unentgeltlicher Akt.

Sie ziehen in Betracht, Blutplättchen zu spenden?

Informieren Sie sich über die Bedingungen und Gegenanzeigen, um zu erfahren, ob Sie dafür infrage kommen!

Die Bedingungen für die Blutplättchen-Spende

Die Blutplättchen-Spende

Sie stellen sich eine Frage bezüglich der Blutplättchen-Spende?

Lesen Sie unsere FAQ

Sie ziehen in Betracht, Blutplättchen zu spenden? Sie haben Fragen?

 

Rufen Sie uns an unter 0800 92 245 oder senden Sie uns eine E-Mail an info@croix-rouge.be.

 

Sie können auch unsere Broschüren „Leitfaden für den Blutspender“ und „Die Blutplättchen- und Plasma-Spende“ zurate ziehen;

 

Wagen Sie den Versuch in einem beruhigenden, herzlichen und menschlichen Umfeld!
 
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